Um halb fünf schaust du von deinem Bildschirm auf und merkst plötzlich, dass es draußen schon dämmert. 💻 Im Winter arbeitest du zu Hause einen großen Teil des Tages bei Kunstlicht, und das bemerkst du oft erst, wenn deine Augen brennen oder dein Kopf sich am Ende des Nachmittags schwer anfühlt. Ein gut beleuchteter Arbeitsplatz macht dann wirklich einen Unterschied. Wenn du dein Homeoffice richtig beleuchtest, arbeitest du konzentrierter, beugst müden Augen vor und dein Schreibtisch bleibt auch an dunklen Tagen ein Ort, an dem du gerne sitzt. In diesem Beitrag erfährst du, wie du dabei vorgehst: vom cleveren Nutzen des Tageslichts bis zur passenden Schreibtischleuchte, Lichtfarbe und Stimmung für die Zeit nach Feierabend.
Warum du dein Homeoffice im Winter besonders gut beleuchten solltest 🌨️
Im Sommer fällt bis weit in den Abend Tageslicht herein, und während der Arbeitszeit brauchst du kaum Leuchten. Ab November ist das anders. Die Sonne geht spät auf, steht tief und verschwindet schon gegen halb fünf wieder hinter dem Horizont. An einem grauen Tag ist es selbst um die Mittagszeit kaum richtig hell. Deine Augen müssen also viel länger mit Kunstlicht arbeiten, und längst nicht jedes Wohnzimmer oder Gästezimmer ist darauf eingerichtet.
Das größte Problem ist meist nicht zu wenig Licht, sondern zu viel Kontrast. Ein hell leuchtender Bildschirm in einem ansonsten dämmrigen Raum zwingt deine Augen, ständig zwischen hell und dunkel zu wechseln. Das kostet Energie, und am Ende des Tages spürst du das. Auch Schatten auf deinem Schreibtisch, eine Leuchte, die sich im Bildschirm spiegelt, oder eine Deckenleuchte, die genau hinter dir hängt, sorgen dafür, dass deine Augen mehr arbeiten müssen als nötig.
Die gute Nachricht: Mit ein paar klugen Entscheidungen kannst du viel daran ändern. Du musst dir keine Büroeinrichtung mit Leuchtstoffröhren ins Haus holen. Im Gegenteil: Mit der richtigen Kombination stimmungsvoller Leuchten gestaltest du einen Arbeitsplatz, an dem es sich angenehm arbeiten lässt und der nach Feierabend einfach gemütlich aussieht.
Starte beim Tageslicht: der Platz deines Schreibtischs 🪟
Bevor du über Leuchten nachdenkst, lohnt sich ein Blick auf den Standort deines Schreibtischs. Tageslicht bleibt das angenehmste Licht zum Arbeiten, auch im Winter. Stell deinen Schreibtisch deshalb möglichst nah an ein Fenster. Ideal ist eine Aufstellung mit dem Fenster seitlich, sodass das Licht von der Seite auf deinen Schreibtisch fällt. Sitzt du mit dem Rücken zum Fenster, entstehen Spiegelungen im Bildschirm. Schaust du direkt ins Fenster, blinzelst du den ganzen Tag gegen das Licht.
Bist du Rechtshänder, ist Licht von links am angenehmsten. Deine Schreibhand wirft dann keinen Schatten auf dein Papier oder Notizbuch. Für Linkshänder gilt genau das Gegenteil. Das klingt nach einem Detail, aber wer viele Notizen macht, merkt diesen Unterschied sofort.
Nutze im Winter auch bewusst die hellsten Stunden des Tages. Plane konzentrierte Arbeit möglichst in den Vormittag und frühen Nachmittag, solange noch Tageslicht hereinkommt. Lass die Vorhänge tagsüber ganz offen und stell keine großen Pflanzen oder Dekorationen auf die Fensterbank, die das Licht abhalten. Jedes bisschen Tageslicht, das hereinkommt, muss deine Leuchte später nicht ausgleichen.
Die Schreibtischleuchte: gerichtetes Licht für den Fokus 🔦
Die wichtigste Leuchte in deinem Homeoffice ist die Leuchte auf deinem Schreibtisch. Sie gibt gerichtetes Licht genau dort, wo du es brauchst: auf deine Tastatur, deine Unterlagen und deinen Notizblock. Stell sie auf die Seite gegenüber deiner Schreibhand, genau wie beim Tageslicht, und achte darauf, dass das Leuchtmittel selbst nicht direkt in deine Augen scheint. Eine Leuchte mit einem Schirm, der das Licht nach unten lenkt, funktioniert deshalb besser als ein nacktes Leuchtmittel.
Eine Schreibtischleuchte muss keine kühle Büroleuchte sein. Auch eine Tischleuchte mit Charakter kann hier gute Dienste leisten, solange sie das Licht gut auf deine Arbeitsfläche richtet. Eine Leuchte wie die Tischleuchte Tess mit Rauchglas spendet gedämpftes Licht, das nicht blendet, und sieht gleichzeitig auf einer Schreibtischplatte aus Holz stilvoll aus. Möchtest du eher einen markanten Look, passt die Industrie-Tischleuchte Boxglow wunderbar in eine Arbeitsecke mit schwarzem Metall und Holz.
Achte bei einer Schreibtischleuchte besonders auf das Leuchtmittel. Für konzentriertes Arbeiten ist ein etwas helleres Warmweiß angenehm. Eine E27-LED-Lampe mit 6 Watt in Warmweiß liefert genug Licht, um bequem zu lesen und zu tippen, ohne dass das Licht hart oder klinisch wirkt. Weitere Modelle findest du in unserer Kollektion Tischleuchten.
Grundlicht und Stimmungslicht: kein greller Bildschirm im dunklen Raum 💡
Eine Schreibtischleuchte allein reicht nicht aus. Wie gesagt liegt das größte Risiko für müde Augen im Kontrast zwischen deinem Bildschirm und dem Rest des Raumes. Sorge deshalb immer für eine Basis aus Grundlicht im Raum. Eine Deckenleuchte, die das Licht gleichmäßig verteilt, ist dafür ideal. Die Design-Deckenleuchte Orbixa in Gold sorgt für eine schöne Lichtverteilung und ist gleichzeitig ein Blickfang, wenn dein Arbeitsplatz im Wohnzimmer steht.
Zusätzlich kannst du mit einem zweiten Lichtpunkt im Raum den Kontrast weiter verringern. Eine Stehleuchte in einer Ecke oder eine Wandleuchte hinter deinem Schreibtisch sorgt dafür, dass dein Blick nie in ein dunkles Loch fällt, wenn du kurz vom Bildschirm aufschaust. Eine Industrie-Wandleuchte mit Bernsteinkugel neben deinem Schreibtisch spendet einen warmen Schein, der das Ganze weniger nüchtern wirken lässt. Ein cleverer Trick ist auch, eine kleine Leuchte hinter deinen Bildschirm zu stellen. Das Licht, das dann auf die Wand fällt, macht den Übergang vom hellen Bildschirm zur dunklen Wand deutlich sanfter.
Vermeide schließlich Leuchten, die genau über oder hinter dir hängen und sich im Bildschirm spiegeln. Siehst du einen hellen Lichtfleck, wenn du auf deinen Monitor schaust, versetze die Leuchte oder dreh deinen Schreibtisch um eine Vierteldrehung. Kleine Anpassungen, großer Unterschied für deine Augen.
Homeoffice im Wohnzimmer oder Schlafzimmer beleuchten 🛋️
Längst nicht jeder hat den Luxus eines eigenen Arbeitszimmers. Oft steht der Schreibtisch in einer Ecke des Wohnzimmers, im Flur oben oder im Schlafzimmer. Das verlangt nach Beleuchtung, die zwei Aufgaben gleichzeitig erfüllt. Tagsüber soll das Licht dir beim Arbeiten helfen, aber die Leuchten sollen auch zum Rest des Raumes passen und sich abends nicht wie ein kleines Büro anfühlen.
Das Geheimnis liegt darin, Leuchten zu wählen, die zum Stil deines Interieurs passen statt zum Stil eines Büros. Hast du im Wohnzimmer viel Rauchglas, wähle auch auf dem Schreibtisch eine Leuchte mit Rauchglas. Dominieren Holz und schwarzes Metall, fügt sich eine Industrieleuchte besser ein. So fällt deine Arbeitsecke nicht aus dem Rahmen, und du musst sie nicht jeden Abend verstecken.
Im Schlafzimmer ist es besonders wichtig, Arbeit und Ruhe gut zu trennen. Wähle dort eine Schreibtischleuchte, die du leicht ganz ausschalten kannst, und halte das Licht rund ums Bett warm und gedimmt. Achte darauf, dass du vom Bett aus nicht direkt in eine grelle Arbeitsleuchte schaust. Schon eine kleine Drehung des Schreibtischs oder ein Regal als Raumteiler kann helfen, das Gefühl einer eigenen Zone zu schaffen, auch in einem kleinen Raum.
Wohnst du klein und arbeitest am Esstisch? Dann übernimmt die Pendelleuchte über dem Tisch oft die Rolle des Arbeitslichts. Häng sie dann nicht zu hoch, damit das Licht gut auf die Tischplatte fällt, und wähle eine Leuchte, die du dimmen kannst. Tagsüber stellst du sie zum Arbeiten auf volle Stärke, abends dimmst du sie für ein stimmungsvolles Abendessen. So hast du mit einer Leuchte zwei Funktionen, und dein Zuhause bleibt ruhig. Weitere Inspiration für unterstützendes Licht findest du in unserer Kollektion Stehleuchten.
Lichtfarbe und Dimmen: vom Arbeitsmodus in den Abendmodus 🌗
Licht beeinflusst nicht nur, was du siehst, sondern auch, wie du dich fühlst. Helles, etwas kühleres Licht hilft dir, wach und fokussiert zu bleiben, während warmes, gedimmtes Licht dich zur Ruhe bringt. Im Homeoffice möchtest du eigentlich beides: tagsüber Licht zum Arbeiten und abends eine Stimmung, in der du entspannen kannst. Am klügsten ist es, beides bewusst zu trennen.
Wähle für dein Arbeitslicht ein Warmweiß zwischen 2700 und 3000 Kelvin. Das ist hell genug, um angenehm zu arbeiten, und passt trotzdem zum Rest deines Interieurs. Kühleres Licht mit 4000 Kelvin kann bei sehr präziser Arbeit helfen, macht ein Wohnzimmer aber schnell ungemütlich. Arbeitest du in einem eigenen Arbeitszimmer, kannst du dort etwas freier sein.
Sobald dein Laptop zugeht, darf die Stimmung umschlagen. Schalte die Schreibtischleuchte aus, dimme die Deckenleuchte und lass nur Stimmungslicht brennen. Eine Stehleuchte mit weichem Stoffschirm, wie die Stehleuchte Beachzand, verbreitet dann einen warmen, diffusen Schein, der deine Arbeitsecke im Rest des Raumes aufgehen lässt. So fühlt sich dein Zuhause nach fünf Uhr nicht mehr wie ein Büro an.
Eine geriffelte Leuchte mit Bernsteinglas, wie die Tischleuchte mit geriffeltem Bernsteinglas in Gold, ist ein schöner Akzent auf einem Schrank oder Bücherregal neben deinem Schreibtisch. Tagsüber ein dekoratives Objekt, abends eine sanfte Lichtquelle, die dich daran erinnert, dass der Arbeitstag vorbei ist.
Arbeiten in warmem Licht, den ganzen Winter lang ✨
Dein Homeoffice im Winter zu beleuchten, dreht sich um Balance. Nutze das Tageslicht so viel wie möglich, stell eine gute Schreibtischleuchte auf die richtige Seite, sorge für genug Grundlicht und vermeide grelle Kontraste zwischen Bildschirm und Raum. Wähle eine Lichtfarbe, die zu konzentriertem Arbeiten passt, und schalte nach Feierabend bewusst auf Stimmungslicht um. So bleiben deine Augen frisch, du bleibst fokussiert, und dein Zuhause fühlt sich auch an den dunkelsten Tagen wie ein Ort an, an dem du gerne bist.
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